Vom 11. Juni bis 5. Juli findet im Innenhof des Landesmuseums Zürich bereits zum fünften Mal das Hofkino statt. Während auf der Leinwand Arthouse-Filme, Festivalhits und grosse Hollywood-Produktionen zu sehen sind, erwartet die Besucher*innen abseits des Kinobetriebs ein vielseitiges Gastronomieangebot mit Zürcher Restaurants, DJs und sommerlicher Open-Air-Atmosphäre.
Nach Sonnenuntergang flimmern im Innenhof des Landesmuseums Zürich auch dieses Jahr wieder Filme für jeden Geschmack über die Hofkino-Grossleinwand. Das sorgfältig kuratierte Programm reicht von internationalen Festivalperlen über queere Geschichten bis hin zu den grossen Must-Sees aus Hollywood.
Und wie bereits in den vergangenen Jahren versteht sich das Hofkino nicht nur als Open-Air-Kino, sondern als sommerlicher Treffpunkt mitten in der Stadt. Der gesamte Innenhof ist täglich ab 17 Uhr frei zugänglich – auch ohne Kinoticket. Zwischen historischen Mauern entsteht so erneut ein urbaner Sommergarten mit Cocktails an der Hofkino-Bar, DJs von Donnerstag bis Samstag und einem gastronomischen Angebot, das 2026 stärker denn je im Fokus steht.
Erstmals verantwortet das Hofkino-Team den gesamten Food-Bereich selbst. Die Zürcher Restaurants CouCou, Osso und Venus entwickeln exklusiv pflanzenbasierte Gerichte für die diesjährige Ausgabe, ergänzt durch Streetfood von «Coming Soon» sowie eine Frittenbude für den schnellen Hunger zwischendurch. Neu lassen sich sämtliche Speisen sogar direkt per App an den Sitzplatz bestellen.
Darüber hinaus kehren auch die beliebten Specials zurück: Beim Angebot «Flick & Flavour» kombiniert das Hofkino ein 4-Gang-Menü mit Filmticket und reservierten Sitzplätzen, während das «Movie Wine Pairing» ausgewählte Filme mit kuratierten Weinen von Gerstl Weinselektionen verbindet.
Apropos Filme: Wir sagen euch, auf welche Titel im diesjährigen Programm ihr euch besonders freuen dürft:
«Marty Supreme» von Josh Safdie / 19. Juni
Mit Monobraue, Tischtennisschläger und einem grossen Ego spielt Timothée Chalamet in «Marty Supreme» auf von Josh Safdie. Als narzisstisches Pingpong-Talent versucht «Marty Supreme» das, was «Challengers» bereits mit Tennis vorgemacht hat: eine lange unterschätzte Sportart mit maximalem Stilbewusstsein ins popkulturelle Rampenlicht zu katapultieren. Zwischen schweisstreibenden Matches, überdrehtem Ehrgeiz und jeder Menge Coolness entsteht ein Sportfilm, der weniger vom Tischtennis selbst handelt als vom Mythos des Aufstiegs. Zur ausführlichen Review geht’s hier.
«No Other Choice» von Park Chan-wook / 26. Juni
Was tun, wenn plötzlich der Job weg ist – und mit ihm die gesamte Existenz? Genau diese Frage stellt Park Chan-wook in seiner bitterbösen Satire «No Other Choice». Lee Byung-hun spielt einen Mann, der nach seiner Kündigung zunehmend drastischere Wege einschlägt, um seinen alten Arbeitsplatz zurückzuerobern. Mit schwarzem Humor, präziser Bildsprache und viel Gespür für gesellschaftliche Abgründe liefert der koreanische Meisterregisseur seinen bislang vielleicht lustigsten Film – ohne dabei jemals an Schärfe zu verlieren.
«Project Hail Mary» von Phil Lord und Christopher Miller / 4. Juli
«Project Hail Mary» verbindet grosse Science-Fiction mit überraschend viel Herz. Statt sich nur für Technik, Katastrophen und Weltraum-Pathos zu interessieren, erzählt der Film vor allem von Freundschaft, Nähe und Einsamkeit im All. Mit smartem Humor, emotionalen Figuren und beeindruckender Weltraum-Ästhetik liefert der Film genau die Art von Sci-Fi-Abenteuer, die auf einer Open-Air-Leinwand besonders gut funktioniert. Zur ausführlichen Review geht’s hier.
«The Drama» von Kristoffer Borgli / 25. Juni
Ganz bescheiden spielen in Kristoffer Borglis neuem Film «The Drama» die zwei hyperbekannten A-Lister Zendaya und Robert Pattinson ein glücklich verliebtes Paar. Doch eine düstere Vergangenheit wirft einen Schatten auf die bevorstehende Hochzeit – und sorgt zunehmend für emotionale Ausnahmezustände. Was zunächst wie ein klassisches Beziehungsdrama wirkt, entwickelt sich schnell zu einem unangenehmen, clever beobachteten Spiel über Selbstinszenierung, Unsicherheit und die Fragilität moderner Beziehungen. Zur ausführlichen Review geht’s hier.
«Hamnet» von Chloé Zhao / 29. Juni
Mit «Hamnet» erzählt Chloé Zhao keine klassische Shakespeare-Geschichte, sondern ein stilles Drama über Verlust, Familie und Trauer. Statt das Genie hinter «Hamlet» zu porträtieren, interessiert sich Zhao für die Menschen hinter dem Mythos – und für den Schmerz, aus dem Kunst entstehen kann. Ein ruhiger, emotionaler Film voller grosser Bilder und leiser Momente, die unter freiem Himmel besonders intensiv wirken dürften. Zur ausführlichen Review geht’s hier.
Die Hofkino-Specials
Abgerundet wird das vielfältige Hofkino-Programm auch dieses Jahr durch zahlreiche Specials. An ausgewählten Samstagen verwandelt sich der Innenhof bereits am Nachmittag in eine Open-Air-Comedy-Bühne mit deutsch- und englischsprachigen Stand-up-Acts. Ausserdem sorgen DJs von Donnerstag bis Samstag für die passenden Sommer-Vibes bis zum Filmstart.
Das gesamte Filmprogramm gibt es hier zu finden: https://www.hofkino.ch/film
Und falls ihr die ausgewählten Filme mit einem feinen Dinner geniessen wollt: Das Kombiangebot «Flick & Flavour» bietet genau das Richtige. Mehr zu den Specials findet ihr hier: https://www.hofkino.ch/gastronomie
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Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit dem Hofkino als Teil der Medienpartnerschaft.
Titelbild von Eduard Meltzer











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